Page 9 - Camp Guide – Ausgabe 3
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 Trotzdem, irgendwann solltest du den Diabetes schon ins Spiel bringen. Und diese Erklärung kann schon schwerfallen –. Wann, wo und wie also „die Karten auf den Tisch legen“? Dafür gibt’s leider keine ganz pauschale Antwort... du musst schon selbst den passenden Moment finden. Aber – eine Empfehlung hätten wir schon:
Wichtig ist vor allem, dass du selbst dich mit dem wann und wie deiner Er- klärung wohlfühlst – und zugleich auch deine Gründe für beides erklären kannst. Ist dein Diabetes für dich ein eher intimes Thema? Dann fühl‘ dich auch nicht gezwungen, gleich nach der Begrüßung damit rauszurücken – sondern gib‘ dir Zeit, bis die Vertrautheit zwischen euch wächst. Siehst du selbst den Diabetes eher als ein „leichtes“ Thema? Dann streu‘ deine Erklärung doch schon bei der Getränkebestellung ein!
Und wenn du selbst nicht so genau weißt, „wohin“ mit dem Thema, dann lass das Thema irgendwann einfach ins Gespräch einfließen. Das könntest du ja zum Beispiel tun, wenn euer Gespräch sich ohnehin etwa vergan- genen Verletzungen oder dergleichen zuwendet: Nach dem Sturz vom Klettergerüst und den Windpocken schiebst du dann noch ein „ich hab‘ dann und dann Diabetes bekommen“
               































































































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