Page 11 - Camp Guide – Ausgabe 3
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 „Warum hast du das nicht gleich erzählt?“
Natürlich mag’s mal Fälle geben, in denen dein „Timing“ nicht ganz passt – und der Mensch dir gegenüber sich z.B. bestürzt äußert, weil du nicht gleich von deinem Diabetes erzählt hast.
Hier kannst du um Verständnis werben und die Gründe deiner Zurückhal- tung erklären. Dabei können z.B. vergleichende Fragen helfen – „würdest du denn schon beim ersten Date gleich alle deine persönlichen Themen anschneiden?“ – oder einfach Offenheit: „Ich war halt nervös!“.
Helfen derlei Erklärungen nicht weiter, ist das vielleicht ein Warnhin- weis: Wer für deinen Diabetes bzw. deinem Umgang damit schon jetzt so wenig Verständnis aufbringt – kann der oder die Person wirklich die Richtige für dich sein?
     Dein Diabetes, deine (Dating-)Regeln!
Du hast vermutlich schon verstanden, wie wir die Sache sehen: Der Um- gang mit deinem Diabetes während deines Dates sollte zuerst und vor al- lem für dich gut sein – das ist die Hauptsache. Gleich danach kommt aber, dass du dein Gegenüber respekt- und verständnisvoll behandelst... und dazu gehört nun einmal auch, dass du dein Gegenüber über deinen ständi- gen Wegbegleiter aufklärst und auch Fragen beantwortest.
Denn nur mit diesem Selbstbe- wusstsein und dieser Offenheit schaffst du die Grundlage für eine Beziehung, die beiden Seiten gut- tut. Und darum geht’s ja schließ- lich, oder?
Na dann los jetzt, und:
Viel Spaß beim Date!
          

























































































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