Page 10 - Camp Guide – Ausgabe 3
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Fragen beantworten, Aufklärung betreiben
Wie auch immer du’s anstellst, auf eines solltest du vorbereitet sein: Rückfragen – und zwar auch sol- che, die dir vielleicht nicht gerade klug vorkommen und du schon 1000 Mal gehört hast. Hab‘ dabei unbedingt Verständnis und Ge- duld! Nicht jeder ist so ein Profi bei dem Thema wie du.
Gerade beim Typ 1 kennen sich Vie- le nicht so wirklich gut aus. Und, ja: Viele verbinden „Diabetes“ immer
Vor allem aber denk‘ daran: Die Fra- gen deines Gegenübers sind auch ein Zeichen von Interesse an dir. Und um das Entwickeln und Zeigen solchen Interesses geht’s ja gerade, nicht wahr?
Oh... wo wir bei Fragen sind: Na- türlich wirst du auch Menschen treffen, die sich zwar sehr wohl für dich interessieren – aber trotzdem keine oder nur sehr wenige Fragen stellen... etwa, weil sie nicht wissen
   noch mit fortgeschrittenem Alter, Übergewicht oder falschem Essver- halten. Auch dein Gegenüber könn- te deshalb nicht die Unterschiede bei den Diabetestypen kennen oder gar wissen, welche Fragen er bzw. sie stellen darf (und welche du schon zum zigsten Mal hörst und ei- gentlich nicht mehr hören wolltest). Oder wer weiß, vielleicht kennt dein Datingpartner ja sogar auch jeman- den mit Diabetes.
Nimm es also nicht persönlich, son- dern erinnere dich daran, dass auch du dich einmal nicht mit Diabetes auskanntest.
wie sie sich genau verhalten sollen, weil sie unsicher oder schüchtern sind. Vielleicht wissen sie auch gar nicht was sie fragen sollen. In sol- chen Fällen kann es euch beiden helfen, wenn du auch „ungefragt“ etwas Aufklärung betreibst: Be- richte von deinen Erfahrungen mit dem Diabetes und versuch‘ zu ver- mitteln, dass er einer Beziehung keinesfalls im Weg steht.
Und falls du nicht sicher bist, ob deine Ausführungen deinem Gegenüber zu weit gehen – frag‘ doch einfach kurz nach was dein Gegenüber darüber denkt?
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